Gemeinsam stark: Wie Oliver den Industriemeister-Lehrgang gemeistert hat.

Letzte Woche hat Oliver uns an seinem Entscheidungsprozess teilhaben lassen - heute geht’s direkt weiter: Er erzählt, wie er die Zeit während des Lehrgangs erlebt hat und welche Eindrücke ihn dabei besonders geprägt haben.
Wie hast du den Lehrgang zum Industriemeister - sowohl fachlich als auch menschlich - erlebt? Du hast den Geprüften Industriemeister ja parallel zum Schichtdienst gemacht, inklusive Abendunterricht bis 21:15 Uhr. Wie anstrengend war das für dich?
"Der Anfang war schon anstrengend, insbesondere in den Fächern BWL und NTG […] Gerade jemand mit gewerblichem Hintergrund bekommt zu betriebswirtschaftlichen Themen nicht so viel mit, aber der Lehrgang geht darauf sehr intensiv ein.
Doch ich hatte das große Glück, in einer tollen Klasse zu landen, in der von Anfang an, ein starker Zusammenhalt herrschte. Wir haben uns gegenseitig unterstützt, und manchmal haben wir einfach mal fünf bis zehn Minuten gemeinsam gelacht und Witze gemacht, um uns wieder zu motivieren. Das hat so gut funktioniert, dass wir oft gar nicht gemerkt haben, wie spät es schon war, selbst 21:15 Uhr spielte dann keine große Rolle mehr. Natürlich gab es auch Tage, an denen man selbst mal einen Durchhänger hatte, aber durch die Klasse wurde vieles leichter. Das Miteinander war einfach richtig gut und hat einen großen Unterschied gemacht."
Das klingt echt super! So ein Zusammenhalt und gegenseitige Unterstützung sind wirklich unbezahlbar. Wie hast du die Betreuung von unserer Seite während des Lehrgangs empfunden?
"Da hat auch alles gepasst. Es lief Hand in Hand [...] Wenn ich ein Thema hatte, wir einen Termin verschieben oder mit einem Dozenten etwas klären wollten, habe ich mich direkt an Frau Uhl gewendet und immer eine schnelle Rückmeldung bekommen. Wir haben uns einfach kurz ausgetauscht, sie hat sich sofort darum gekümmert und mir Rückmeldung gegeben, sodass ich die Info direkt an die Klasse weitergeben konnte. Damit war das Thema erledigt."
So wünscht man sich das doch. Du hast ja auch schon erzählt, dass du fachlich einiges dazugelernt hast - aber würdest du auch sagen, dass du dich persönlich weiterentwickelt hast? Hat sich bei dir als Mensch vielleicht sogar etwas verändert?
"Ja, ich habe auch persönlich enorm viel gelernt - vor allem, wie sehr man seine eigenen Grenzen verschieben kann und was man eigentlich alles schafft. Im Schichtbetrieb zu arbeiten und abends noch die Schulbank zu drücken, mit weniger Schlaf auszukommen und teilweise sechs bis sieben Tage am Stück zu arbeiten - das ist schon eine ganz neue Herausforderung. Dabei lernt man sich wirklich selbst kennen."
Schon nächste Woche erfahrt ihr, wie es für Oliver nach dem Abschluss zum Geprüften Industriemeister Metall weiterging. Bleibt gespannt!